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Biografie-Datenbank » Lemar


Lemar
Stand: 19.06.2006 - 05:15

Nachname / Bandname: Obika
Vorname: Lemar
Geburtsort / Gründungsort: Tottenham, London, England
Geburtsdatum / Gründungsdatum: 04.04.1978
Todestag: -

Vor weniger als einem Jahr schien es, als ob Lemar Obikas Hoffnungen, ein Sänger zu werden, wie eine Seifenblase zerplatzen würden. Nachdem er es endlich geschafft hatte, einen Plattenvertrag mit einem Majorlabel klar zu machen, wurde der Traum des 25jährigen jäh zerstört. Noch bevor er eine Platte veröffentlichte, wurde sein Vertrag gelöst: Ein Opfer interner Umstrukturierungsmaßnahmen seiner Plattenfirma.

Das war ein harter Schlag für den in Tottenham geborenen Sänger, der fast sieben Jahre damit verbrachte, an seiner Credibility in der Londoner R&B-Szene zu arbeiten, indem er schon mit Größen wie Destiny´s Child und Usher auf der Bühne stand.

Widerwillig kehrte Lemar zu seinem alten Job als Banker bei der "Nat West Bank" zurück und dachte über seine Zukunftsaussichten nach. An erster Stelle stand, an die Uni zurückzukehren. Um seine Karriere als Sänger weiter voran zu treiben, hatte er einen Studienplatz für Pharmazie an der Cardiff University abgelehnt.

Doch wie es sich herausstellte, hatte das Schicksal etwas anderes für ihn parat. Wie so oft war es der letzte, verzweifelte Versuch, der den Durchbruch brachte. Es war die TV-Show "Fame Academy", die es ihm ermöglichte, seine Songwriter- und Sängerqualitäten einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Und das auf eine Art, bei der er sich selbst treu blieb: Musikalisch wie auch persönlich.


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Unter den Millionen, die von Lemars TV-Auftritt begeistert waren, war niemand geringeres als die Queen of UK-R&B: Beverly Knight. Sie war dermaßen beeindruckt von dem charismatischen, jungen Sänger, dass sie ihn einlud, mit ihr im Hammersmith Apollo aufzutreten. Beverly war hin und weg von der Authentizität seines Talents und seiner Ausstrahlung und sagte "Ich dachte einfach, dass der Typ gut ist und sehr vielversprechend. So fragte ich ihn, ob er nicht Lust hätte beim Gig dabei zu sein. In meinen Live-Shows singe ich ein Duett und ich dachte, dass das die perfekte Gelegenheit für ihn sei, sein Talent innerhalb einer "soulfuleren" Umgebung zu präsentieren." Die Reaktion des Publikums überwältigte Lemar: "Die Resonanz war großartig... wir sangen das Lied "Beautiful Contradiction" zusammen und die Leute drehten durch. Ich fühlte mich wie auf Wolke - es war wie... WOW!"

Lemar sang auch Duette mit DEN R&B-Ikonen Lionel Richie und George Benson; mit zweitem erst kürzlich bei den angesehenen Mobo Awards 2003. Dort gab es Standing Ovations; "Es war eine der großartigsten Erfahrungen meines Lebens", meint Lemar.

Und solch positive Reaktionen wiederholen sich so gut wie überall, wo Lemar auftaucht. Sei es auf Tour oder auf der Straße, wo er alltägliche Dinge erledigt. "Alle sind so nett", freut sich Lemar. "Vom Schulmädchen bis hin zur Middle-Class-Lady - einfach jeder ist toll zu mir. Ich schlenderte eben die Straße entlang, da kam dieser junge Kerl zu mir und meinte ´Mann, Lemar, du bist der Beste!´"

Es ist diese Mischung aus Streetcredibility und seinem Mainstream-Charme gepaart mit Lemars außergewöhnlicher Stimme, die die Crème de la Crème der europäischen Produktionsteams bei ihm Schlange stehen lässt. Stargate, So Solid Crew, Cut Father & Joe und Blacksmith - um nur wenige zu nennen. Mit ihnen war Lemar im Studio und nahm in einem Monat mehr als 27 Songs auf.

Lemars erste Single "Dance (With U)" - "eine Kreuzung aus Michael Jackson und Musiq Soulchild", wie es Lemar beschreibt - schaffte es im August 2003 auf Platz 2 der UK Charts. Der Song schafft den Balanceakt, mit wahrem R&B - Lemars Roots - auch seine neugewonnenen Fans mitzuziehen. Gleiches gilt auch für seine jüngste Single "50/50", die er zusammen mit dem allgegenwärtigen norwegischen Produktionsteam Stargate aufnahm. Lemar beschreibt den Sound als "Soul mit einer Prise HipHop". Damit wird er jeden vom tiefsten R´n´B-Recken bis hin zum Pop-Fan, um den Finger wickeln. "50/50" konnte sich Ende November auf Platz fünf der UK Charts platzieren.

Die Krönung seiner harten Arbeit und Kreativität wird die Veröffentlichung seines Debütalbums sein: "Dedicated". Obwohl er sich verdammt schwer tat eine Auswahl aus den 27 Tracks zu treffen, ist das Ergebnis atemberaubend, ein souliges Debüt, das die Vielseitigkeit des Sängers zeigt. Lemars unbetreitbares Gesangstalent hört man in jedem Takt des Albums, sei es über die schmutzigen Beats von So Solid Crews JD bei "Sweet Love" oder sein selbstproduziertes Akkustikstück "All I Ever Do (My Boo)". Das Album eröffnet Lemar zudem die Möglichkeit, Songs wie "Alright With Our Love" und "Another Day" (beide wurde von Brian Rawling produziert) zu präsentieren.

Lemar weiß von seiner Crossover-Anziehungskraft, die Pop- und R´n´B-Fans gleichermaßen lockt: "Mein Publikum ist sehr vielschichtig: Ich möchte nur sicher gehen, dass sich alle gut aufgehoben fühlen. Auf meinem Album gibt es viele Street-Sounds - das sind meine Wurzeln. Aber ich möchte auch nicht das Publikum, das ich durch TV-Auftritte gewonnen habe, verlieren. Deshalb wird die Basis souliger R&B sein und wenn ich etwas in Richtung Mainstream mache, werde ich das nie aus den Augen verlieren." Weniger als ein Jahr nach seiner Bankerzeit bei Nat West meint Lemar, dass er - egal was kommt - mit beiden Beinen fest auf dem Boden steht. Und als eines von Englands heißesten Talenten weiß er: "Ich habe lange auf diesen Augenblick gewartet. Und nun da ich ihn zu fassen bekommen habe, will ich ihn nie wieder loslassen."

Quelle: Sony Music Germany
Foto: Sony Music Germany

Lemar

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