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Biografie-Datenbank » a-ha


a-ha
Stand: 22.06.2006 - 11:16

Nachname / Bandname: a-ha
Vorname: -
Geburtsort / Gründungsort: Norwegen
Geburtsdatum / Gründungsdatum: 1982
Todestag: -

Darauf haben Millionen Fans weltweit gewartet: ein a-ha Live-Album, das gleichzeitig als Best-of funktioniert. Ab dem 24. März 2003 wird How Can I Sleep With Your Voice In My Head - a-ha Live nun endlich erhältlich sein.

Die beeindruckenden Erfolge, die das Trio für die Alben Minor Earth, Major Sky (2000) und das zwei Jahre darauf veröffentlichte Lifelines vorweisen kann (darunter Platin-Auszeichnungen in Deutschland und Norwegen), sprächen für sich allein schon Bände. Es war jedoch ein weiterer Umstand, der die Dringlichkeit, mit der die Popfans in aller Welt auf die Rückkehr von a-ha warteten, noch klarer verdeutlichte: Kein Act jenseits des immer schnelllebigeren Teenie-Marktes schaffte es in letzter Zeit, dermaßen enthusiastische und dabei zahlenmäßig so beeindruckende Reaktionen auf seine Live-Auftritte hervorzurufen wie die norwegischen Superstars.

Sänger Morten Harket, Keyboarder Magne Furuholmen und Gitarrist Paul Waaktaar-Savoy legten 2002 nach der kolossal erfolgreichen Tournee anlässlich ihres Comeback-Albums noch eins drauf. Im Anschluss an den Release von Lifelines (u.a. Nummer eins der Media Control-Charts in Deutschland) fiel für a-ha der Startschuss zu 45 hervorragend frequentierten, zum größten Teil restlos ausverkauften Konzerten. Beginnend im mit 24.000 Anhängern bis zum Bersten gefüllten Ullevaal-Stadion im heimatlichen Oslo und endend in einem der schönsten Musentempel des Kontinents, dem Point zu Dublin, besuchten die Drei alle klassischen Stationen einer großen Europareise (darunter allein zwölf Termine in Deutschland). Dazu absolvierte man gigantische Shows in den Stadien russischer, polnischer, baltischer sowie zwischendurch gar südamerikanischer Städte.


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Das Echo auf den Besuch der Skandinavier war überall das selbe: überwältigender Jubel. Und das nicht nur von Seiten des Publikums, auch die Presse zeigte eine seltene Einigkeit in ihrer Begeisterung. So fühlte sich der Rezensent der respektierten englischen Wochenpublikation The Independent in der ehrwürdigen Royal Albert Hall zu London an "selige Zeiten" erinnert, als "Popmusik noch nicht grundsätzlich dämlich war." Weiter konstatierte der Autor: "a-ha sind eine der wenigen Gruppen, die sich trauen, musikalisches Grandeur anzustreben und dabei gar selbst ihre Instrumente bedienen können. Harkets Stimme hat nichts von ihrer opernhaften Kraft, ebenso wenig an chorknabengleicher Reinheit verloren." Ebenfalls zur Performance in der britischen Hauptstadt schrieb der Kritiker des "Guardian": "Manhattan Skyline lässt erhabene Melancholie mit avantgardistischen Rockelementen alternieren, die sogar Radioheads 'Paranoid Android' in den Schatten stellen. Stay On These Roads wird zum piano-dominierten Torch-Song, während sich Hunting High And Low zu einer unwiderstehlichen Rock-Sinfonie mausert. The Sun Always Shines on TV macht schließlich jedem rational denkenden Menschen klar, dass die Mitglieder dieser Band zu den unterschätztesten Genies der letzten beiden Dekaden zählen."

Auch die anderen Konzerte fanden jede Menge Anklang. So schrieb die Frankfurter Rundschau: "Man kann sich so angenehm zurücklehnen in diese Musik, sie hält das Herz warm", während das Monatsmagazin Musikexpress "ein noch mutigeres Set als beim letzten Mal" attestierte. Die belgische Tageszeitung De Morgen sprach von einer "überraschend frischen, brillanten Vorstellung" sowie "Songs, die auf magische Art miteinander verbunden zu sein scheinen." Das dänische Blatt Berlingske Tidende hingegen schilderte den Abend in Kopenhagen mit folgenden Worten: "Eine hochprofessionelle, ausgewogene, perfekt abgestimmte Show; dazu mit unbändiger Energie, sympathischem Lächeln und verdammt viel Liebe vorgetragen."

Das vorliegende Dokument dieses Triumphzugs entstand im letzten Spätsommer während der großen Europa-Tour. Die drei Protagonisten wurden dabei allabendlich von Christer Karlsson (kb), Per Lindvall (dr), dessen Bruder Sven (b) und Anneli Drecker (bvoc), die als Solointerpretin ebenfalls erfolgreich ist, begleitet. Diese Musiker trugen einen großen Teil zur elektrisierenden Stimmung bei, die für How Can I Sleep With Your Voice In My Head - a-ha Live eingefangen wurde. Dabei beschränkte sich das eingespielte Ensemble nicht auf bloßes Reproduzieren, sondern ließ zusätzlich den älteren Hits brandaktuelle Arrangements angedeihen.

Darüber hinaus übergab Frontmann Harket seinen beiden Freunden und Kollegen erstmals für jeweils eine Nummer das Mikrofon. Keyboarder Mags glänzte mit seiner gefühlvollen Interpretation von Dragonfly, während Gitarrist Paul den großen Moment im Spotlight mit einem spektakulär rockenden Sycamore Leaves zu nutzen wusste. Selbst das Publikum steuerte nur allzu gern seinen Part zum Gelingen bei. Die spontan, mit viel Herzblut intonierten Chöre, z.B. beim Klassiker Hunting High And Low bzw. dem dynamischen James-Bond-Song The Living Daylights, sind der beste Beweis für die Begeisterung und den Enthusiasmus, der in den Auditorien herrschte. Eine unglaublich positive Euphorie, die ihren absoluten Höhepunkt freilich immer wieder bei a-has großem Durchbruch, dem Welthit Take On Me, erreichte.

Doch nicht nur vor und neben der Bühne wurde die letzte Tournee als etwas ganz Besonderes empfunden. Magne Furuholmen z.B. hat nur schöne Erinnerungen an die Rückkehr auf die so lange vernachlässigten Bretter: "Die Shows haben uns bewiesen, dass wir endlich auch eine wirklich gute Liveband geworden sind. Wir haben das Alles erstmals in vollen Zügen genossen; deutlich mehr als in den Achtzigern, als Konzerte ein echter Krampf sein konnten. Die Erfahrung lässt uns heute deutlich lockerer mit den bei Live-Auftritten einfach unvermeidlichen kleinen Pannen umgehen. Nach dem Erfolg von 2000 habe ich mich auf diesen Trip gefreut wie nie zuvor."

Eine ungemein motivierende Stimmung, die im a-ha Tourbook, dem Multimedia-Segment der Doppel-CD, nachvollziehbar wird. Hier sind in einem ca. achtminütigen Doku-Film sowohl die Nähe zum Publikum als auch die Verbundenheit der Musiker zu ihren Mitarbeitern sowie die wiederentdeckte Kameradschaft untereinander hautnah zu erleben.

Die insgesamt 20 Songs auf How Can I Sleep With Your Voice In My Head - a-ha Live spiegeln nicht nur die einmalige Atmosphäre eines Abends mit a-ha wider, sie zeigen obendrein die Ausnahmestellung auf, die Harket, Furuholmen und Waaktaar-Savoy in den Herzen der vielleicht treuesten, begeisterungsfähigsten Fans der Welt einnehmen.

Quelle: 2003 WEA Records / Oliver Kube
Foto: © 2002 WEA Records / Olaf Heine

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