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Biografie-Datenbank » Arsenium


Arsenium
Stand: 29.06.2006 - 02:59

Nachname / Bandname: Todíraş
Vorname: Arsenie
Geburtsort / Gründungsort: Chişinău, Moldawien
Geburtsdatum / Gründungsdatum: 22.07.1983
Todestag: -

"Ich wollte nie etwas anderes in meinem Leben als Singen, Singen, Singen", bekennt Arsenie Todiras. "Schon als Kind trällerte ich überall: In der Schule, in meinem Zimmer, unter der Dusche, sogar auf der Toilette. Und ich hatte früh den Traum, eines Tages ein sehr bekannter Sänger zu werden, der mit seinen Liedern ein kleines Fanal in der Musikgeschichte setzt. Aber zunächst hatte ich lediglich einen einzigen Fan - meine kleine Schwester. Die Ärmste musste sich immer anhören, was ich ihr vortrug."

Das allerdings sollte sich sehr bald ändern! Arsenie Todiras, geboren am 22. Juli 1983 in der moldawischen Stadt Chisinau, verlegte sich vom Kopieren der Songs anderer Komponisten ab seinem 15. Lebensjahr auf das Schreiben eigener Stücke. "Das hat mir vom ersten Moment an", schwärmt er bis heute, "wahnsinnigen Spaß bereitet, so dass ich fortan nicht mehr damit aufhören konnte. Ich bemerkte rasch, dass Komponieren der einzige Weg ist, um mich selbst auszudrücken, um mir meine Gefühle und die kuriose Welt, in der ich lebe, besser verstehen zu können. Ich bin ja ein verflixter Träumer! Und indem ich Songs schreibe, verwandeln sich meine Träume in schöne Melodien. Herrlich!"

Bereits ein Jahr, nachdem der smarte Arsenie seine Liebe fürs Komponieren entdeckt hatte, wurde er Contra-Bassist bei der populären moldawischen Folklore-Gruppe Stejareii, was auf Deutsch so viel wie "kleine Eichen" bedeutet. Die Combo spielte auf den größten Bühnen in Arsenies Heimatland und war dort äußerst beliebt. Singen allerdings durfte unser Held nicht bei dieser Band.


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"Das hat mich traurig gemacht, gleichzeitig aber auch dazu angestachelt, dass ich mich selbst um meine Laufbahn als Sänger kümmere", gesteht der sympathische Zeitgenosse. "Daher habe ich ab dem 17. Lebensjahr Gesangsunterricht bei einer berühmten Lehrerin namens Larisa Shulga genommen, einer bekannten Opernsängerin, deren Name in der gesamten ehemaligen Sowjetunion ein Begriff war und ist. Larisa brachte mir alles über Musik und das Geschäft mit der Musik bei.

Sie war es auch, die mir Dan vorstellte, der mich schließlich zu der Gruppe O-Zone brachte. Nach nur wenigen Wochen war diese Formation zusammengestellt worden und rasend schnell wurden wir äußerst erfolgreich in Moldawien, Rumänien und schließlich auch im Rest von Europa." Dafür verantwortlich war der Sommerhit des vergangenen Jahres, "Dragostea Din Tei", der in keiner Diskothek und bei keiner Radiostation fehlen durfte, um ein seliges Lächeln auf die Lippen der Zuhörer zu zaubern.

"O-Zone", gesteht Arsenie, "war ein großes Sprungbrett für mich und eine tolle Chance, um in der Öffentlichkeit bekannt zu werden. Ich bin viel in der Welt herumgekommen, habe wenig geschlafen und bereue nicht einen einzigen Tag. Doch jetzt ist es an der Zeit, meine Karriere in Eigenregie zu organisieren."

Zu diesem Zweck hat Arsenie Todiras, der sich mittlerweile der Einfachheit halber "Arsenium" nennt, seine erste Single "Love Me... Love Me..." aufgenommen. Es ist die moderne, tanzbare und vom ersten Hören an mitreißende Version eines alten russischen Volksliedes. "Meine Eltern haben in erster Linie russische Musik gehört, als ich noch ein Junge war", erklärt Arsenie seine Affinität zur osteuropäischen Kultur. "Dieser Sound hat mich natürlich geprägt. Ich liebe diese Mischung aus Euphorie und Melancholie. Genau davon lebt meine erste Single unter eigenem Namen."

Und jetzt? Was passiert in der Karriere von "Arsenium"? "Tja", lächelt er, "jetzt werde ich meinen Traum wahr machen: Ich werde ein sehr bekannter Sänger werden, der mit seinen Liedern ein kleines Fanal in der Musikgeschichte setzt. Träume sind schließlich dafür da, umgesetzt zu werden. Oder nicht?" Wer "Love Me... Love Me..." hört, der weiß, dass es der Soundtrack dieses Sommers sein wird. Und der weiß auch, dass es nicht der letzte Sommer für Arsenie Todiras auf der Bühne dieser Welt sein wird...

Quelle: Universal Music
Foto: Universal Music

Arsenium

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