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Biografie-Datenbank » Amerie


Amerie
Stand: 30.06.2006 - 06:09

Nachname / Bandname: Rogers
Vorname: Amerie Mi Marie
Geburtsort / Gründungsort: Fitchburg, Massachusetts
Geburtsdatum / Gründungsdatum: 12.01.1980
Todestag: -

Drei Jahre ist es nun her, dass Amerie, eine damals 22jährige ehrgeizige Newcomerin, die ihre Kindheit und Jugend auf US-Militärbasen rund um den Globus verbracht hatte, endlich am Ziel ihrer Träume angelangt war: Ihr Debütalbum "All I Have" wurde erstmals in den Top Ten der US-Billboard-Charts gelistet.

Der Longplayer brachte u.a. die Hitsingle "Why Don´t We Fall In Love" (feat. Ludacris) hervor, die (wie das komplette Album) unter der Regie des damals nahezu unbekannten R&B-Produzenten und Multiinstrumentalisten Rich Harrison entstanden war. Mittlerweile zählt Harrison, der in den vergangenen Jahren u.a. mit und für Usher, Destiny´s Child, Jennifer Lopez und Alicia Keys arbeitete, zu den gefragtesten Producern des Genres.

Ein Gold-Album, zwei Tourneen und eine Hauptrolle in einem Hollywoodfilm ("First Daughter - Date mit Hindernissen") später ist Amerie nun mit einem neuen Album zurück, das sie abermals gemeinsam mit ihrem musikalischen Partner und langjährigen Wegbegleiter Harrison aufnahm. Beteiligt waren außerdem Dre und Vidal, Lil´Jon, Bryce Wilson, The Buchanans, Bink!, Red Spyda sowie Carl Thomas, Nas und Eve.

"Mein erstes Album ist ziemlich gut angekommen", sagt Amerie. "Das hat mich wirklich glücklich gemacht. Aber diesmal habe ich noch mehr zu sagen. Ich möchte, dass die Fans mich als Frau und als Künstlerin mit allen meine Facetten kennen lernen."


verfügbare polyphone Klingeltöne

"´Touch´ ist enorm vielseitig und spiegelt genau wider, wo ich jetzt stehe. Nach dem letzten Album war ich auf Tour, ich habe an der Entwicklung einer TV-Show mitgearbeitet, ich habe in einem Film mitgespielt - und ich habe viel über mich selbst gelernt. Mein Leben sieht jetzt anders aus und das wollte ich zum Ausdruck bringen. Ich hatte eine klares Bild von dem, was ich machen wollte."

Amerie selbst übernahm diesmal den Job der ausführende Produzentin des Albums. In den vergangenen anderthalb Jahren schrieb sie allein und zusammen mit Co-Autoren eine Menge Songs, die zum größten Teil auf den Erfahrungen basieren, die sie nach der Veröffentlichung ihres ersten Albums gemacht hat. "Touch" zeigt eine neue, reifere Amerie. Sie ist selbstbewusster und verführerischer. Sie kann weich und feminin sein, aber sie weiß sehr genau, was sie will.

Der sinnliche Titeltrack des Albums wurde von Lil´Jon produziert und fällt besonders durch seine exotische Instrumentierung auf. Amerie über das Stück: "Der Song hat einen sweeten und sexy Vibe, der sehr weiblich ist. Und gleichzeitig ist da Jons unverkennbarer Stil. Das Stück wurde mir nach meinen Wünschen auf den Leib geschneidert."

Was die Texte angeht, geht das Album mit Sicherheit weit über das hinaus, was man von Amerie erwarten würde. "Nach ´All I Have´ hielten mich viele Leute für ein fröhliches Sonnenscheinchen. Damit habe ich kein Problem, aber das ist eben nur ein Teil meiner Persönlichkeit. Ich wusste von vorneherein, dass mein neues Album deutlich mehr Tiefgang haben wird. Darum habe ich es ´Touch´ genannt. Ich möchte mehr von mir preisgeben als vorher."

"Auf meinem ersten Albumhabe ich nur wenig über Sinnlichkeit und körperliche Liebe gesungen. Es war mir einfach nicht danach. Aber diesmal wollte ich auch über die körperlichen Aspekte einer Liebesbeziehung sprechen. Und ich wollte nicht immer nur gut drauf sein. Ich wollte mehr ausdrücken als das. Wir Frauen können liebevoll und zärtlich sein, aber auch zornig und böse wenn man uns schaden will."

Diese selbstbewusste Botschaft findet sich auch in "Not The Only One", das von Bryce Wilson (früher Groove Theory) produziert und von The Buchanans co-produziert wurde. In dem Song geht es um Männer, die ihre Frauen hintergehen und deren Reaktion darauf. "Mit "˜Not The Only One´ möchte ich den Typen den Kopf gerade rücken, die denken, sie können fremdgehen und ihre Freundin sitzt daheim neben dem Telefon und wartet brav, dass sie sich melden. Ich singe: ´Ja, ich liebe Dich noch, aber ich weiß, wo Du Dich herumtreibst. Schließlich mache ich es genau so´. Die Frau ist sehr selbstbewusst, aber trotzdem ist es auch ein trauriges Stück, denn sie reagiert nur so, weil sie verletzt ist. Natürlich ist das nicht die beste Reaktion auf so eine Sache, aber es soll hier auch nicht um richtig oder falsch gehen."

Mit dem Geschlechterkampf befasst sich auch "Man Up", das zusammen mit Ameries Labelkollegen Nas entstand und von The Buchanans produziert wurde. "Frauen bieten oft bereitwillig eine Schulter zum Ausweinen an, aber sie brauchen auch einen Mann, der auf sich selbst aufpassen kann und stark ist", sagt Amerie. "Ich bringe ganz klar zum Ausdruck, dass sich der Typ, um den es in dem Song geht, ändern muss." Und wie war die Arbeit mit Nasir Jones? "Er ist großartig. Es ist sehr entspannt, mit ihm zu arbeiten. Er hat seinen Part ganz schnell und unkompliziert eingesungen. Das war wirklich toll."

Auf "Just Like Me" zeigt sich Amerie offen und ehrlich. In dem Song, der von Dre und Vidal produziert wurde, dankt sie ihrem Schicksal für eine glückliche, auf bedingungsloser gegenseitiger Liebe basierende Beziehung. "Ich glaube, dass man sich öfter verlieben kann, aber diese totale Zusammengehörigkeit und Seelenverwandtschaft findet man nur ein einziges Mal."

Und dann ist da "Falling", produziert von Red Spyda. "Ich bin Steinbock, ein totaler Kontrollfreak", lacht Amerie. "Aber wenn man sich verliebt, dann ist alles anders. Du bist glücklich wie noch nie und gleichzeitig hast du Angst, dass im nächsten Moment alles vorbei sein kann. Als ob man die ganze Zeit fragen müsste: ´Du willst mir aber nicht wehtun, oder?´"

Ãœber ihren musikalischen Partner Rich Harrison, den sie 2000 durch einen gemeinsamen Freund kennen lernte, sagt Amerie: "Wir ergänzen uns perfekt. Die Chemie im Studio stimmt einfach. Wir haben eine gemeinsame Vision und uns gefallen einfach immer die gleichen Sachen."

Wie großartig diese Zusammenarbeit funktioniert, ist auch auf der ersten Single "1 Thing" zu hören, die unglaublich funky klingt und den charakteristischen D.C.-Go-Go-Sound hat. Für die beiden nichts Neues: "Go-Go-Elemente hatten wir schon auf dem ersten Album, zum Beispiel bei ´Need You Tonight´", sagt Amerie. "Das Stück haben die Radiosender in D.C. rauf und runter gespielt noch bevor unsere erste Platte überhaupt fertig war. Wir wollten diesen Sound auf jeden Fall wieder mit dabei haben, weil das auch etwas ist, mit dem die Leute außerhalb von D.C. nicht wirklich vertraut sind. Ehrlich gesagt glaube ich, was wir auf ´1 Thing´ gemacht haben, ist ziemlich einzigartig."

Nach dem Erfolg von "All I Have" ließ sich Amerie mit dem nächsten Album bewusst Zeit, um zunächst andere kreative Felder zu erkunden. Sie spielte neben Katie Holmes und Michael Keaton eine Hauptrolle in der romantischen Komödie "First Daughter - Date mit Hindernissen" (Regie: Forest Whitaker) und half, die erfolgreiche TV-Show "The Center" mitzuentwickeln. Aber dann zog es sie wieder zurück ins Musikstudio. "Ich brauchte diese Auszeit, um zu wachsen. Manchmal ist es gut, wegzugehen, damit man wiederkommen kann."

Und sie ist definitiv zurück mit einem mitreißenden, souligen, grandiosen Album. "Letzten Endes spricht die Musik für sich selbst", sagt Amerie. "Ich wollte soviel loswerden und soviel ausdrücken. Es ist erst mein zweites Album, aber ich habe das Gefühl, ich habe schon jetzt meinen Weg gefunden."

Quelle: SonyBMG
Foto: © 2005 Kwaku Alston

Amerie

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