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Biografie-Datenbank » Baby Bash


Baby Bash
Stand: 07.07.2006 - 03:29

Nachname / Bandname: Bryant
Vorname: Ronnie Ray
Geburtsort / Gründungsort: Vallejo, Kalifornien, USA
Geburtsdatum / Gründungsdatum: 18.10.1975
Todestag: -

Baby Bash sieht sich nicht unbedingt als den typischen Rapper. "Ich bin mehr als nur ein Sprücheklopfer", sagt er, "Ich könnte rappen, ich könnte singen und ich könnte auch lustige Geräusche machen. Ich probiere mich nicht im Freestylen (das spontane, verbale Improvisieren am Mikrofon), um dann jeden in meiner Nähe zu "battlen". Ich versuche einfach das, was zu mir am besten passt."

Hinter Baby Bash verbirgt sich der nächste Hochkaräter aus der ewig lebenden Latino-Rap-Szene in den Gefilden von Houston. Ein Künstler, der motiviert und bereit ist, den mit Stars und Sternchen durchsetzten "Mainstream-Strudel" mit seiner Kracher-Single "Suga Suga" von seinem neuen Album, "The Smokin´ Nephew" zu erobern. Happy Perez, dessen kreative Ideen so einigen Größen aus dem amerikanischen Süden wie Master P and Mystikal zu Hits verhalfen, produzierte diese LP.

Das grandiose Zusammenarbeit zwischen Baby Bash and Happy Perez schlug sich im Studio hörbar in einem Album der Extraklasse nieder: Besonders diese geniale Mischung aus pumpenden Hip-Hop Beats, süchtig werden lassende Grooves und einer unverkennbaren. Melodienvielfalt lassen das Musikherz höher schlagen. "Happy P ist der beste Produzent überhaupt", ergänzt Bash. "Unser Fundament sind die treibenden Beats, und ich schwöre bei Gott, die Beats leiten mich, sagen mir eben, wie und was ich zu peformen habe. Dadurch entsteht die nötige Stimmung. Happy legt jede Menge, gute Melodien auf, wirklich jede Menge gute Musik"¦´Real Music´. Er kann nicht nur auf der Gitarre spielen, selbst am Bass ist er ein Profi. Wenn es darauf ankommt, kann ich zu einer "˜Gangster Lowrider Show´ gehen und auf die Leute ein paar Hardcore Raps loslassen, steig dann in das nächste Flugzeug, geh am nächsten Tag zu einem ´All American College´ und performe in meiner alternativen, für meine Heimat typischen Rap-Stil, begebe mich schließlich zu den Konzerten der Marke Ja Rule, oder Mary J. Blige und gib dann ´Mainstream R&B´ zum Besten. Ich bin halt wie ein Kameleon, egal wo ich bin, ich passe mich an."


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Bash (bei den Fans auch als Bash und Beesh bekannt) stammt aus Vallejo, Kalifornien, ein Teilstück der kalifornischen "Bay Area." Seine Karriere begann in den Gruppen Potna Deuce und Latino Velvet ( welche aus Kid Frost und Jay Tee, dem legendären Mitglied der Chicano Rap-Formation ´N2Deep´ bestand). Sein Weg führte ihn schließlich nach Houston, nachdem er die allmählich wachsende Latin Rap Szene seiner alten Heimat nach der Arbeit mit dem South Park Mexican verließ. "Ich habe ein paar Songs mit SPM aufgenommen und schließlich ging alles steil nach oben", erklärt Bash. "Er hatte fast jedes Wochenende sämtliche Auftritte. Ich kam währenddessen nicht wirklich voran und kam zu dem Entschluss, dass ich nun das Weite suchen sollte.." Am Ende witzelt Bay Bash noch, dass außerdem "die Mieten in Kalifornien wie Hochhäuser in die Höhe geschossen sind."

Auf dem Weg zum Höhepunkt seines bisherigen Lebens wurde Bash musikalisch von den Rap-Idolen seiner Heimatstadt wie E-40, Mac Dre und Too Short stark beeinflusst. Aber auch Funk-Berühmtheiten, angefangen von Con Funk Shun und Sly & the Family Stone bis hin zu Steel Pulse und Tom Petty prägten sein Musikverständnis. "Meine Onkels waren allesamt Homeboys. Ich wuchs mit vielen ´Oldies´ auf." Bash's ungewöhnlicher Geschmack erklärt, warum zum Beispiel "Suga Suga" einen solch einzigartigen Mix aus beruhigenden und funky Stimmen und einer feurigen Baseline verkörpert. So stellt sich Bash die rhetorische Frage: "Es gibt so viele Rapper, die einen auf hart machen, aber können denn all die Jungs auch einen Hit schreiben?" Baby Bash kann das, "Suga Suga" ist der Beweis, sozusagen sein Ass im Ärmel..

Stücke wie "Yeh Suh!", "Sexy Eyes" oder "Early in the Morning" - Geschichten von "Sexskapaden", die von gefühlvollen Gitarrenklängen begleiteten werden - stehen nicht nur für sein einzigartiges Talent, Lieder zu schreiben, die man nicht mehr so leicht vergisst, sondern auch für seine musikalische Vielfältigkeit. Von der West-Küste bis in das tiefe Texas hinein, der selbst ernannte "Latino Deniro" ist nun am Start, um sich in der Musikszene zu verewigen, mit Style und Substanz. Die Beats sind heiß, dennoch ist Baby Bash stets darum bemüht, mit seinen Kreationen eine Aussage zu unterstreichen.

Baby Bash hat harte Zeiten durchlebt. Seine mexikanische Mutter und sein Anglo-Vater kümmerten sich in seiner Jugend nicht sonderlich um ihn. "Als ich aufwuchs, waren meine Eltern zumeist im Gefängnis," sagt Bash. "So prägte mich meine Großmutter Fuarez. Ich lebte stets auf der Latino-Seite meiner Familie." Obwohl er den Einfluss seiner Eltern doch schon vermisste, war Baby Bash stets ein Künstler, der sich motivieren konnte. Der Umstand, das Baby Bash nach all diesen Jahren immer noch aufnimmt ("The Smokin´ Nephew" ist sein drittes Solo-Album), stellt seinen inneren Antrieb wohl am besten unter Beweis.

Quelle: Universal Music
Foto: Michelle Miller

Baby Bash

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