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Biografie-Datenbank » Hudson, Jennifer


Hudson, Jennifer
Stand: 25.07.2009 - 11:37

Nachname / Bandname: Hudson
Vorname: Jennifer Kate
Geburtsort / Gründungsort: Chicago, Illinois, USA
Geburtsdatum / Gründungsdatum: 12.09.1981
Todestag: -

Circa alle zehn Jahre taucht eine Stimme auf, die zeitlos ist. In den Sechzigern prägte Aretha Franklin die Musikszene, in den Siebzigern war Chaka Khan das Maß aller Dinge, Whitney Houston dominierte die Achtziger und Mariah Carey drückte den Neunzigern ihren Stempel auf. In diesem Jahrzehnt könnte sich alles um Jennifer Hudson drehen. Mit ihrem energischen, aber dennoch stets gefühlvollen Soul hat die 26-jährige bereits Dinge erreicht, die den meisten Musikern innerhalb einer ganzen Karriere nicht gelingen: Die "American Idol"-Teilnehmerin erhielt einen Oscar für ihre herausragende Darstellung von "Effie" in der Verfilmung des gefeierten Broadway-Musicals "Dreamgirls". Es folgten weitere zahlreiche Auszeichnungen, darunter u.a. der Golden Globe, der New York Film Critics Circle Award und der ShoWest Award als "Female Star of Tomorrow". In der Filmkomödie "Sex And The City" spielte Hudson die Rolle der sympathischen Assistentin von Carrie Bradshaw. Im Oktober 2008 veröffentlichte sie nun in den USA ihr Debütalbum unter eigenem Namen. "Ich weiß, dass die Menschen wegen ´Dreamgirls´ hohe Erwartungen an mich haben", sagt Jennifer Hudson. "Ich bin ohne ein bestimmtes Konzept an dieses Album rangegangen. Ich wollte einfach meine Vielseitigkeit unter Beweis stellen. Meine Stimme hat viele verschiedene Facetten - sie kann aufmüpfig sein, oder verletzlich, oder laut und schrill. Sie kann dramatisch, romantisch und spirituell sein - doch stets ist sie ein Teil von mir."

Für ihren Erstling, der schlicht den Titel "Jennifer Hudson" trägt, verpflichtete die Chicagoerin Top-Produzenten wie Timbaland, Tank, The Underdogs und Stargate - ein zweifellos beeindruckendes Line-Up. Vor allem diejenigen, die Jennifer bislang lediglich von ihrer Oscar-preisgekrönten "Dreamgirl"-Performance kannten, birgt "Jennifer Hudson" zahlreiche Überraschungen. "Die Leute kennen mich aus dem Film als eine Sängerin, die jenseits der dreißig ist und meine Stimme klang sehr ´erwachsen´. Doch ich bin ja erst Mitte zwanzig und habe noch ganz andere Seiten, die ich zeigen will."


   Klingeltöne von Jennifer Hudson   

Stargate lieferten die Beats zur ersten Single "Spotlight", die sich bereits hoch in den amerikanischen und britischen Charts platzieren konnte. Die von Ne-Yo co-produzierte Nummer handelt von Unsicherheiten innerhalb einer Beziehung und richtet sich an jeden von uns. Bei "We Gon´ Fight", das von Tank produziert wurde, glänzt Jennifer mit starkem Storytelling. "In dem Song geht es darum, dass mir jeder rät, in meiner Beziehung das Handtuch zu werfen", erklärt sie, "aber es ist eine Liebe, für die es sich zu kämpfen lohnt, es ist so eine ´wir gegen den Rest der Welt´-Situation." Das funky "Pocketbook" (auf dem Rapper Ludacris zu hören ist) wurde von Timbaland geschrieben und produziert. "Das ist sehr frech, sehr ich. Ich sprach mit allen, die an dem Song mitgeschrieben und sie entwickelten darauf hin ein Gefühl für mich und wer ich bin. Der Song zeigt eine Seite meiner Persönlichkeit. Diese Dinge würde ich auch im richtigen Leben sagen - der Song hat Attitude und ist trotzdem verspielt."

Die größte Motivation der Schauspielerin, nach ihren Filmerfolgen nun auch eine Karriere im Musikbusiness zu starten, war die große Liebe zum Singen, die sie bereits in ihrer Kindheit und Jugend entwickelte. "Meine erster Einfluss war meine Großmutter Julia Kate Hudson und meine früheste Erinnerung an einen öffentlichen Gesangsauftritt ist, als ich im Alter von sieben Jahren mein erstes Solo in der Kirche sang", erinnert sie sich. "Vier Jahre später sang ich beim 90. Geburtstag meiner Ur-Großmutter, wo die anderen Familienmitglieder sagten: ´Das klingt ja überhaupt nicht wie ein kleines Mädchen´. Mir war noch gar nicht bewusst, zu was ich in der Lage war. Davor bin ich immer nur durchs Haus gelaufen und habe Brandy und Gruppen wie Xscape und Jade imitiert. Aber Whitney war schon immer da, seit ich ein Kind bin. Ich habe meine eigenen kleinen Duette mit ihr gesungen, z.B. zu ´I Will Always Love You".

Geradezu zwangsläufig folgten Teilnahmen an lokalen Talent-Wettbewerben, der Teenie Jennifer alsbald den Spitznamen "die Schulsängerin" einbrachte. Ihre angeborene Gabe, einen Song instinktiv zu "erfühlen", förderte das Mädchen, indem sie sich mit Soul-Legenden wie Aretha Franklin und Patti Labelle auseinandersetzte. "Speziell Gladys Knight war wichtig für mich. Mir wurde klar, dass ich einen Song fühlen können muss, um ihn singen zu können - ansonsten singt man nur ´an einen Song´. Denn wie soll ich dich mit einem Song berühren, wenn ich nicht selbst davon berührt bin?"

Jennifers erste professionelle Rolle bekam sie mit neunzehn Jahren in der lokalen Produktion des Musicals "Big River". 2002 übernahm sie einen Job auf dem "Disney Wonder"-Kreuzfahrtsschiff, wo sie ihre vier Oktaven umfassende Stimme vor tausenden von Urlauber demonstrieren konnte. Letzten Endes waren es aber ihre Auftritt in der dritten Staffel der US-TV-Show "American Idol" im Jahre 2004, die Jennifer Hudson in der ganzen Nation bekannt machten. Millionen von Fernsehzuschauern waren von der jungen Soulstimme hin und weg. Um sich für die Pre-Show Auditions zu qualifizieren, benötigte Jennifer allerdings ein paar Songs. "Ich folg nach Atlanta, schlief im riesigen ´Georgia Dome´ und beim ersten Mal musste ich singen, während sich auch andere gerade vorstellten. Sie wollten eine Eigenkomposition, aber ich hatte keine, also sang ich diesen etwas obskuren Song mit dem Titel ´This Empty Place", den ich zum ersten Mal von Cissy Houston gehört hatte. Dann wollte die Jury etwas hören, was sie kannten, also sang ich Celine Dions ´The Power Of Love" und ´Survivor´ von Destiny´s Child."

Der Rest ist Geschichte. Nach "American Idol" sprach und sang Jennifer für den Part der Effie in "Dreamgirls" vor, setzte sich dabei gegen tausende Konkurrentinnen durch und wurde schließlich mit einem Oscar ausgezeichnet. "Das war natürlich absolut überwältigend", erinnert sie sich. "Ich wusste schon immer, dass ich mit Singen mein Geld verdienen werde, dass ich das Zeug dazu habe. Bis jetzt war meine Karriere voller Überraschungen und positiven Wendungen, eine nach der anderen", lächelt sie. Mit der Veröffentlichung ihres mit Spannung erwarteten Debütalbums folgte im Oktober 2008 ein weiterer wichtiger Schritt. In den US Billboard Charts schoss "Jennifers Hudson", an dessen Entstehung u.a. auch Robin Thicke und Diane Warren mitgewirkt hatte, von null auf Position zwei und verkaufte sich in der ersten Woche mehr als 200.000 Mal. "Ich kann mich glücklich schätzen, da ich das Publikum von ´American Idol´ und ´Dreamgirls´ habe, das jedes Alter, jede Rasse umfasst", sagt Jennifer Hudson. "Manche mögen glauben, sie wissen, was mit meinem Album auf sie zukommt, aber ich will ihnen zeigen, dass ich musikalisch etwas zu bieten habe".

Quelle: Sony BMG
Foto: SONY BMG

Hudson, Jennifer


MP3s von Jennifer Hudson
Weitere Informationen:

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